Baubeschreibung

 baum Sie schützen die Umwelt, wenn Sie diese Seite nicht ausdrucken, sondern diesen Text in Ihrem Ordner „Schwedenhaus“ speichern.
—————————————————————————————————–

Bau- und Leistungsbeschreibung „fast fertig“ für unsere ECOSchwedenhäuser in nachhaltiger Bauweise.

(Stand: 11.10.2018)

Gültig für alle Haustypen und Ihre individuellen Planungen; Abweichungen sind auf Anfrage möglich ! Exakte Details werden bei der Planung und später bei der Bemusterung festgelegt.

Alle von uns verwendeten Hölzer haben das FSC- oder PEFC-Siegel für Nachhaltigkeit

1. ) Planungsunterlagen: Es werden dem Bauherren für die Beantragung der Baugenehmigung bzw. der Bauanzeige des Wohngebäudes notwendigen Zeichnungen und statischen Berechnungen zur Verfügung gestellt.

Die Unterlagen der örtlichen Gegebenheiten ( Lageplan, Flurkartenauszug, Antragsformulare, Auszug aus dem Höhenkataster – falls notwendig – , Auszug aus dem B-Plan etc. ) sind vom Bauherren auf seine Kosten zu besorgen. Der bauvorlagenberechtigte Architekt stellt den Bauherren den kompletten Satz der Bauantragsunterlagen zur Unterschrift zur Verfügung. Die Kosten der Gebühren der Baugenehmigung sowie die Erfüllung irgendwelcher Auflagen durch das Bauamt trägt der Bauherr.

1.a.) Ausführungszeichnungen: Den/m Bauherr/en werden die vom Herstellerwerk gefertigten Ausführungs-Zeichnungen ( EG + DG ) zur Genehmigung vorgelegt.

Vor Baubeginn erfolgt – auf Wunsch der Bauherren – eine Grundstücksbesichtigung. Der Bauherr stellt die auflagenfreie Baugenehmigung zur Einsichtnahme nach Erhalt in Kopie zur Verfügung.

2.) Erdarbeiten ( bei Gebäuden ohne Keller ) bauseits: Abschieben des Mutterbodens im Bereich des Baukörpers zuzüglich Arbeitsfläche von ca. 1 m umlaufend um den Baukörper bis 30 cm  Tiefe und seitlicher Lagerung.
– herstellen einer umlaufenden Frostschürze aus kapillarbrechendem Material zur Gewährung der Frostsicherheit des Gebäudes
– zum Herstellen des Feinplanums ist eine 5 cm dicke Schickt aus Sand (2-5 mm) auf den Schotter zu bringen
– verlegen eines Erdungsbandes umlaufend um das Gebäude nach DIN 18014 aus V4A Material mit Anschlussfahne für Anbindung in die Bodenplatte

Es wird ein 30 cm starkes Kiesbett nach den statischen Erfordernissen eingebracht. Eine Druckfestigkeit von 200 KN/m² wird vorausgesetzt.

Alle Leerrohre, die der Ent- und Versorgung des Hauses dienen, sind vorher in das Kiesbett einzubringen, und zwar so, dass diese – 3,00 cm unter OKFF enden. Sie sind mit einem Muffenstopfen zu verschließen.
Diese Rohre werden auf dem kürzesten Wege unterhalb des Fundaments vom HWR bis ca. 50 cm heraus geführt bzw. in den HWR eingeführt. Die Abwasserleitungen einschließlich etwaiger Revisionsöffnungen werden auf dem kürzesten Wege vom HWR unterhalb der Bodenplatte bis ca. 50 cm vor die Gebäudewand bauseitig verlegt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

3.a.) Gründung mit Heizsystem im Erdgeschoß mit ENERGIE-SPAR-SOHLE ( KLIMA-BODENPLATTE “ IGLU-THERM „) ( bei Gebäuden ohne Keller):

( Fordern Sie gern unser „Datenblatt KLIMA-Bodenplatte IGLU-THERM“ an )

Auf das bauseits fertig erstellte Kiesbett wird unterhalb der Grundfläche des zu errichtenden Hauses eine Energiesparsohle gegen eindringende Kälte aus dem Erdreich eingebracht. Faserverstärkte Randelemente werden als Sockel montiert. Das Heizsystem wird entsprechend dem Wärmebedarf errechnet als Wasser führende Schläuche auf die Dämmplatten montiert. Für das Erdgeschoss sind 4 Heizkreise vorgesehen. Sind weitere Heizkreise auf Wunsch oder aufgrund von technischer Anforderung notwendig, trägt die Kosten hierfür der Bauherr. Die Regelung der Heizkreise erfolgt nach Absprache mit den Bauherren über Raumthermostate. Die Stahlbewehrung ergibt sich aus den statischen Berechnungen und wird mit entsprechendem Beton als Sohlplatte vergossen. Die Oberfläche wird glatt gezogen. Diese Energiesparsohle ist für alle Energiequellen und für alle handelsüblichen Bodenbelege geeignet.

Haus in Holztafelbauweise ( Holzständer-Konstruktion )
Voraussetzungen der Ausführung:

Nachfolgend aufgeführte Voraussetzungen sind vom Bauherren sicherzustellen und verursachen andernfalls Mehrkosten:

– Befahrbarkeit des Zufahrtweges (4,20 m Durchfahrtshöhe, 3,50 m Breite) zum Baugrundstück und zum Kranstandplatz für Autokran (ca. 50 t) und für schwere Fahrzeuge.

– Ein Stellplatz für einen 35 Tons Kran muss vorhanden, befestigt, eben planiert und geräumt sein. Eventuell dadurch entstehende Mehrkosten müssen vom AG getragen werden. Es sind 35 Kranstunden im Festpreis enthalten, bei größeren Häusern ab 180 m² Wohn-/Nutzfläche 40 Stunden. Etwaige Mehrkosten gegen zu Lasten der/s Bauherren.

– Bei einer erforderlichen Kranauslegerlänge von mehr als 22 m, und bei Spezial-Kranfahrzeugen, gehen die anfallenden Kosten ebenfalls zu Lasten des Bauherren ( nur bei Reihen- und Doppelhäusern )

– Entfernung der Freileitungen und Bäume im Schwenkbereich des Autokrans. Die anfallenden Kosten gehen zu Lasten des AG.

Die Raumhöhen: Die lichten Raumhöhen ( Wandhöhen) betragen für das EG 250 cm und für das DG 240 cm ( Wandhöhen ) ab Oberkante Fertigfußboden ( ohne Beläge ) bis Unterkante Gipskarton im darüber liegenden Geschoß, andere Raumhöhen bitte auf Anfrage.

1. Außenwände ( fordern Sie gern unser „Datenblatt Wandaufbau“ an)
Die tragenden Außenwände des Hauses werden gemäß statischer Berechnung als Holz-Rahmenkonstruktion im Tafelbauweise hergestellt. Der Wandaufbau von innen nach außen ist wie folgt:

– 12,5 mm Gipskartonplattn, alt. Fermacell in Küche / hinter Schornsteinzug (Aufpreis)

– 12 mm OSB – PLatte

– 30 x 50 Lattung; Installationsebene mit innenliegender 50 mm Mineralwolle, Rockwool 35

– 12 mm OSB-Platte

– 50 x 140 mm ( statikabhängig ) Holzrahmenkonstruktion, Kiefer mit innenliegender

– 150 mm Mineralwolle, Rockwool 35,

– Folie Tyvek ( oder ähnlich ) diffusionsoffen

– Imprägnierte Latten 30×50

  • Unterbau: Lagerhölzer auf Bitumenpapp gegen aufsteigende Feutichigkeit

 

– Senkrechte und/ oder waagerechte Holzpaneele – sägerauh – Nut-Feder – 29 x 146 mm mit Umfassungsbrettern an den Fenstern, Fenstertüren, Haustüren und an allen 4 Hausecken

– Alle Holzpaneele bleiben Natur belassen oder werden mit zweimaligem Endanstrich von außen in Schwedenrot und einem Schutzanstrich von der Innenseite in Original Schwedenfarbe gestrichen. Dachunterschläge und/oder Sparrenköpfe werden mit weißer Farbe gestrichen.

Alternativ:
Putz – Fassade (Aufpreis ); Wärmedämmsystem bestehend aus:

– 12,5 mm Gipskartonplatte

– 12 mm OSB-Platten

– 50 x 50 mm Lattung mit innen liegender Dämmung aus Mineralwolle

– 12 mm OSB – Platte ( luftdicht verklebt )

– 50 x 150 mm Holzständerwerk mit innen liegender Dämmung aus Mineralwolle

– 12 mm Fermacellplatte

– Dispersionsklebstoff

– 50 mm Styropor gedübelt

– Spachtelmörtel

– Glasfasergitter

– Grundanstrich

– Grundputz

– 3,0 mm Mineralputz– weiß oder andersfarbig ( Aufpreis )

Andere Sichtfassaden wie Verblendmauerwerk, „Fachwerk“ – Fassade sind möglich, Preise bitte auf Anfrage.

Andere Dämmstoffe als Steinwolle ( Rockwool ) auf Anfrage möglich.

2. Innenwände
– 12,5 mm Gipskartonplatte
( hinter Küchenzeile und Schornsteinzug Fermacell möglich – Aufpreis)

– 12 mm OSB-Platten

– 100 mm Mineralwolle als Schalldämmung

– 50 x 100 mm Holzrahmenkonstruktion (tragende Wände), 50 x 80 mm (nicht – tragende Wände), Kiefer (statikabhängig)

– 12 mm OSB-Platten

– 12,5 mm Gipskartonplatte, hinter Küchenzeile und Schornstein Fermacell möglich

  • Unterbau: Lagerhölzer

3. Decke über dem Erdgeschoss ( nicht bei Bugalows )

Konstruktion von oben nach unten:

– 22 mm OSB – Platten

– 60 x 200 mm Trägerkonstruktion, (statikabhängig)

– 100 mm Mineralwolle als Schall- und Wärmedämmung

– ( bei nicht ausgebauten Dachgeschossen z. B. Bungalows 20 cm Dämmung )

– 0,2 mm PE Folie

– 30 x 60 mm Lattung Kiefer

– 12,5 mm Gipskartonplatte

( von oben nach unten )

80 x 200 mm Trägerkonstruktion ( staikabhängig )
20 mm Mineralwolle als Schall- und Wärmedämmung
0,2 mm PE – Folie
30 x 50 mm Lattung mit Dämmung 50 mm
12,5 mm Gipskartonplatten

Sichtbalkendecken sowie Sichtbalken in den Dachchrägen ( Aufpreis) sind möglich, sofern technisch umsetzbar.

Alle sichtbaren Hölzer im Innenbereich werden unbehandelt oder auf Wunsch farblos lasiert geliefert und montiert.

( Fordern Sie gern unser „Datenblatt Sichtbalken “ an )

Eingangs-Veranda Standard/Balkon = Zuwahl € 2.000,00 für Häuser unter 150 m² Wohn-/Nutzfläche) Konstruktion nach Bemusterung/Statik, Geländer nach Werksstandard, Bemusterung/Statik, Fußboden aus Holzdielen (Douglasie o.ä.), wasserdurchlässig, alles fertig montiert

4.0. Dach ( Satteldach )
Die Dachkonstruktion wird bei Häusern mit ausgebautem Dachgeschoss als „Zimmermannsdachstuhl“ aus KVH (Konstruktions-Vollholz) Kiefer unter Verwendung von Stahlverbindungselementen auf Basis der statischen Berechnung nach DIN hergestellt.

Das Wohnraum umschließende Dach ist von außen nach innen wie folgt aufgebaut:

Betondachziegel Braas, o.ä.; Typ: Frankfurter Pfanne Doppel S oder ähnlich, Standard-Farbe nach Wahl ( graphit, ziegelrot, dunkelrot, braun, schwarz ); andere Farben und Materialien möglich. ( eventuell Aufpreis)

40 x 60 mm Dachlattung Kiefer

20 x 60 mm Konterlattung Kiefer

diffusionsoffene Folie Tyvek oder ähnlich

200 mm Mineralwolle als Wärmedämmung

80 x 200 mm Dachsparren
30 x 50 mm Latten
50 mm Mineralwolle als Schalldämmung
0,2 mm PE-Folie
12,5 mm Gipskartonplatte

Dachflächenfenster – sofern vorgesehen im ausgebauten Spitzboden –      ( Typ VELUX o.ä. ) mit den Standardmassen von 114 cm x 70 cm

Dach: Flachdach ( von oben nach unten )

– Abdichtungsarbeiten sowie etwaige Bodenbeläge für Flachdächer und/oder
Dachterrassen sind bauseits zu erbringen.
– 2 x Bitumenpappe
– 22 mm OSB-Platte * Nut und Feder
– 200 mm Mineralwolle als Wärmedämmung
– 80 x 240 mm Trägerkonstruktion ( statikabhängig )
– 30 x 50 mm Latten
– 50 mm Mineralwolle als Wärme- und Schalldämmung
– 0,2 mm PF – Folie
– 12,5 mm Gipskartonplatte

4.1. Das Dach im Spitzbodenbereich kann, sofern es technisch möglich ist, mit und/oder ohne Dämmung als Zusatzstauraum ausgebaut werden. ( Zuwahl)

4.2. Die Dachüberstände an der Traufe werden als Kastenverschalung in ca. 60 cm ( bzw. Maße nach Zeichnungen ) gefertigt; auf Wunsch und sofern auch machbar als sichtbare Sparren.

Die Unterschläge werden in Holzprofil-Verbretterung gefertigt und sichtbare Holzteile werden in weiß angestrichen geliefert.

4.3. Fenster- und Fenstertüren

Als Standard werden Fenster und Balkontüren aus weiß-lackiertem lizenziertem afrikanischem Tropen-Hartholz eingebaut mit Glas teilenden Fenster-Sprossen nach Bemusterung. Die Fenster sind aus Doppelisolierverglasung mit k-Wert = 0,9 W /1m2 K gefertigt, mit Lüftungsmöglichkeit. Fensteranzahl und – Öffnungen nach Zeichnung. Ausführung als Dreh-/ Kippversion. Oberkante Öffnungsmaß im EG 210 cm umlaufend.

Fensterkonstruktion:
Alle einflügeligen Fenster sind aus Meranti mit Drehkippbeschlag versehen. Die Breite eines Einflügelfensters darf max. 1.200 mm betragen. Bei einer Fensterbreite über 1.200 mm wird ein zweiflügeliges Fenster eingebaut. Giebelfenster im Dachgeschoss können eine Breite bis zu 1400 mm aufweisen und werden dann als einflügelige Fenster geliefert. Die maximales Standhöhe von Fenster-/Fenstertüren sind 2,10 m, größe Höhen auf Anfrage.

Bis zu 2 Doppel-Fenstertüren sind im Standard enthalten.

Die zweiflügeligen Fenster können in folgender Ausführung sein:

1. mit fester Stütze (beide Flügel mit Drehkippbeschlag)

2. ohne Stütze (ein Flügel mit Drehbeschlag, der zweite mit Drehkippbeschlag) bis Rahmenbreite 1.200 mm. Terrassen- und Balkontüren sind mit Drehkippbeschlag ausgestattet. Ebenso alle Fenster nach Zeichnung. Dachfenster – Typ Velux oder ähnlich

Zwei Halbrundfenster bis zu einer Kantenlänge von 50 cm sind auf Wunsch enthalten; größere Fenster gegen Aufpreis möglich.

Alle Terrassen- und Balkonfenster haben die Fensterbänke aus Aluminium mit Pulverlack endbehandelt, Farbe: weiß

4.4. Rollläden – Zuwahl ( muss vom Hersteller geprüft werden)
Die gewünschten Fenster des EG und OG erhalten Außenrollläden. Zu den Rollläden gehören weiße Führungsleisten aus Kunststoff, Rollladenhandbedienung (Band) wird in die Wand versenkt (außer Fenstern mit Festverglasung). Die Rollladenkästen sind wärmegedämmt. Die Bedienung ist manuell.

4.5. Fensterbänke
Außenfensterbänke sind aus Aluminiumblech in weiß pulverisiert. Zu den Fensterbänken gehören Seitenabdeckungen aus Aluminium oder Kunststoff.

Innenfensterbänke: (l) Holz Natur, die Brüstungshöhen ergeben sich aus den Zeichnungen, Innenfensterbänke im Gäste-WC, Bad und Küche gehören zum Gewerk „Fliesenarbeiten“.

Innenfensterbänke sind aus Holz, unbehandelt: Überstand vor der Wand: EG: 5 cm, DG: 15 cm und werden lose geliefert, da sie noch gestrichen  werden sollten.

4.6. Dachrinnen und Fallrohre sind aus rostfreiem Material in weiß; Bleche um den Schornstein herum in Farbe der Beton-Dachsteine ( nur bei in Frage kommenden Fällen ).

4.7. Dachbodentreppe als Einschubtreppe mit Geländer auf dem Boden

4.8. Leerrohre für die Elektro-Installationen werden i. d. R. im Herstellerwerk eingebaut

4. 9. Zwischen den Etagen kommt ein Blech als Wasserschenkel.

4.10 Haustüren Haupteingangstür und Tür für HWR sind aus lizenziertem Tropenhartholz, auf Wunsch in weiß endlackiert mit Verglasung, Typ Porta oder gleichwertig ( nach Bemusterung ), nach innen aufgehend.
4.11 Carport/ Garage und Stauraum ( Zuwahl ) mit Flach– oder Satteldach nach Zeichnungen: Wandaufbau von außen nach innen   29 mm x 146 mm senkrechte und/oder waagerechtePaneele, 30 x 50 mm Lattung,

Tragwerkskonstruktion aus 100 mm Holzständern ( bzw. nach statischen Erfordernissen ) ; PE – Folie, Lattung 30 x 50 mm , 29 mm x 146 mm senkrechte Holzpaneele

4.12 Garagentor bauseits

4.13 Türen:

Innentüren: Türblatt (lose) glatt, bis zu 10 Stück, weiß oder Kiefer natur, Wert € 300,00 inkl. MwSt / Stück, Türöffnungsmaße betragen 2,01 m Höhe x Breite bis 1,00 m.

4.14 Treppe: ( nur bei ausgebautem Dachgeschoss ) Die Treppe/n zwischen den Geschosse/n ist im Wert von € 3.000,00 inkl. Mehrwertsteuer enthalten.

5. Heizung: Es wird eine Gasbrennwerttherme 210 l Warm-Wasserspeicher – deutsches Markenfabrikat ( Marke Bruderus oder ähnlich ) – entsprechend der Wärmebedarfsberechnung dimensioniert geliefert und eingebaut. Die Anlage ist ausgelegt für solare Trinkwasserversorgung und 2 Hochleistungskollektoren mit Aufdach-Montagesystem.  Anschlüsse ab Heizkreisverteiler an die Wasser führenden Schläuche der KLIMA-BODENPLATTE sowie an die Plattenheizkörper im Dachgeschoß. Preise für andere Energiequellen außer Gas sowie andere Techniken bitte auf Anfrage.

Für andere Alternativen für KFW- und/oder Passivhäuser müssen wir gesetzlichen vorgeschriebenen Energieberechnungen für Ihr individuelle Haus abwarten.

5.a  Schornsteinzug, innenliegend: (Aufpreis) nach Zeichnung mit einer Reinigungsöffnung, ohne Kopfverkleidung nach Bemusterung. Marke Schiedel oder ähnlich.

6. Warmwasserversorgung: Die Warmwasser-Versorgung in der Küche, im Gäste-WC und im Badezimmer wird durch den Trinkwasserspeicher mit entsprechendem Fassungsvermögen sichergestellt.

7. Sanitärinstallation: Wasserleitungen ab HWR werden mit den erforderlichen Formstücken versehen und über das Dach entlüftet.

HWR: Im Hauswirtschaftsraum wird ein emailliertes Stahlausgussbecken oberhalb der Sielanschlusshöhe montiert; es erhält einen Zapfhahn mit Schlauchverschraubung. Für den Anschluss einer Waschmaschine ist ein weiterer Wasserhahn vorgesehen.

Außen: Im Außenbereich vor dem HWR wird ein Zapfhahn mit Schlauchverschluss montiert, der von innen absperr- und entleerbar ist.

Bad: Alle Objekte: Deutsche Markenwaren: 1 Stahlblecheinbauwanne, ca. 175 x 75 cm weiß oder in anderen Standardfarben, fertig montiert; zusätzlich, wenn im Bad vorgesehen 1 Duschwanne ca. 75 x 90 cm (bzw. ca. 80 x 80 cm ) Marke Kaldewei oder ähnlich. ; 2 Einzelwaschbecken ca. 65 x 48 cm aus weißem Porzellan bzw. anderen Standardfarben; 4 Einhandhebelmischbatterien. WC- Anlage wie Gäste-WC:

Gäste-WC: Alle Objekte: Deutsche Markenwaren: 1 WC-Anlage als Tiefspüler aus weißem Porzellan – bzw. anderen Standard-Farben, mit entsprechendem Spülkasten; 1 Waschbecken ca. 40 x 35 cm aus weißem Porzellan – bzw. anderen Standard-Farben ; 1 Einhandmischhebelbatterie. Alle erwähnten Objekte werden fertig montiert. Weitere Formen und Farben, die nicht dem Standard entsprechen, sind gegen Aufpreis möglich.

Küche: In der Küche wird ein Warm- und Kaltwasseranschluss mit entsprechender Anschlussmöglichkeit für einen Geschirrspüler sowie eines Wasserhahns montiert

8. Elektroinstallationen

Alle Installationen werden ab Zähleruhr einschließlich der Zählertafel mit automatischen Sicherungen entsprechend den geltenden Vorschriften im HWR komplett montiert. Die Elektroinstallationen werden fachmännisch nach VDE-Richtlinien durchgeführt. Es werden weiße, auf Wunsch und ggf. gegen Aufpreis auch andersfarbige,   Flächenkippschalter Marke Busch-Jäger, Serie SI 200 oder ähnlich eingebaut.  Im Einzelnen:

Erdgeschoß

Position 01 = 1 Stück Zählerschrank/ Verteilung/ Einkundenanlage

Komplettschrank mit Sammelschiene, 5-polig bestückt mit

1 x Hauptschalter

2 x Fl-Schutzschalter 4/40/0,03 A

28 x LS B -16

3 x Klemmschienen

1 x Trafo 220/ 12-8 Volt

1 x SHU 63 A

1 x Potentialausgleichschiene

Position 02 = 1 x Eingangsveranda

1 x Aus-/Wechselschaltung

1 x Beleuchtungsauslass

Position 03 = 1 x Dusche/ Gäste-WC

1 x Aus- / Wechselschaltung

1 x Schuko Steckdose 1-fach

1 x Beleuchtungsauslass

Position 04 – 1 x HWR-Raum

1 x Aus- / Wechselschaltung

1 x Beleuchtungsauslass

2 x Schuko-Steckdosen 1-fach für WM + Trockner

1 x Heizungsnotschalter

6 m GGK-Kunststoffkanal

Position 05 – Thermostate

4 Stück Raumthermostate zum Anschluss an den Heizkreisverteiler

Position 06 – 1 x Diele/Flur

1 x Aus-/ Wechselschaltung

1 x Beleuchtungsauslass

1 x Schuko Steckdose 1-fach

2 x Schuko Steckdosen 2-fach

Position 07 –  Wohnen / Essen / Kochen

2 x Aus-/ Wechselschaltung

2 x Beleuchtungsauslässe

Je 1 x Telefon und TV

4 x Schuko Steckdosen 2-fach

1 x Herdanschluss

2 x Schuko Steckdosen 2-fach

2 x Schuko Steckdosen 2-fach

Position 08 – 1 x Terrasse

1 x Aus-/ Wechselschaltung

1 x Wandauslass

Position 09 – Klingelanlage am Haus

1 x Taster

1 x Gong

Dachgeschoss

Position 10 – 1 x Bad

1 x Aus- / Wechselschaltung

1 x Schuko Steckdose 1-fach

1 x Beleuchtungsauslass 1-fach

Position 11 – Diele oben

1 x Beleuchtungsauslass

1 x Schuko–Steckdose 1-fach

Position 12 – 1 x Schlafen

1 x Aus – / Wechselschaltung

1 x Schuko Steckdose 1-fach

1 x Beleuchtungsauslass

1 x TV–Anschluss

2 x Schuko-Steckdosen 2-fach

Position 13 – je 1 x Kinderzimmer ( 2 Stück)

1 x Aus – / Wechselschaltung

1 x Schuko Steckdose 1-fach

1 x Beleuchtungsauslass

1 x Schuko-Steckdosen 2-fach

Markenware von Busch-Jäger, Serie SI 200 oder ähnlich sind bei uns selbstverständlich.

Hinweis: Wand- und/oder Decken-Durchbrüche sind von den ausführenden Formen zu erstellen und nach den Installationen wieder luftdicht zu verschließen. 

Nicht enthalten im Leistungsumfang sind:
Maler- und Tapezierarbeiten innen, Bodenbeläge sowie die Wand- und Bodenfliesen; ferner Bauwasser, Baustrom, Stellung eines Trockenklosetts sowie eines Bauschuttcontainers ; Gebühren der Baugenehmigung und – sofern behördlich erforderlich – eines Prüfstatikers, Brand- und Schallschutznachweise,  – und Leihe und Aufbau des Baugerüstes. Kosten der inneren Erschließung des Grundstückes sowie Kosten für die Beantragung etwaiger Genehmigungen hierfür; alle Kosten der Ver- und Entsorgung von der Grundstücksgrenze bis zum Gebäude trägt der Bauherr, ebenso die Kosten einer Vermessung des Grundstückes bzw. des Einmessens des Baukörpers.

Sonstiges
Der Bauherr trägt die Verantwortung für eine einwandfreie Zufahrt vom öffentlichen Verkehrsnetz zur Baustelle für schwere LKW und Kran bis 40 Tons  und einer Achslast von 10 Tons, einer Länge von mindestens 18 m sowie einer Höhe von 4,50 m sowie einer Breite von 3,50 m ( evtl.: Baustrasse ); es sind zirka 35 Kranstunden im Preis enthalten. Etwaige Mehrkosten, die der Auftraggeber zu verantworten hat, gehern zu Lasten des Bauherren. Stellplatz für einen 35 tons-Kran muß auf dem Baugrundstrück vorhanden sein. 2. Wasser- & Stromversorgung ( Baustrom 16 A – 380 V ) müssen spätestens am Tage vor Baubeginn an der Baustelle vorhanden sein. Der Stromanschluss muss mit “ Euro-Kuppel “ versehen sein. 3. Einen Container für alle Baureststoffe stellt der Bauherr und sorgt für die Entsorgung; ebenso stellt er ein Trockenklosett; 4. Kellerdecke, Fundament bzw. Bodenplatte /Kellerdecke darf bei Bauherrenleistung unter den tragenden Elementen keine gravierenden Höhendifferenzen ( + / – 5 mm ) haben. 5. Bei Reihen- und ev. Doppelhäusern: Die Tragfähigkeit für schwere LKW muss um das Haus herum in einer Breite von 4,0 m gewährleistet sein. 6. Das Fundament/ Die Kellerdecke muss 4 Tage vor Lieferung des Ausbauhauses fertig sein, eine Besichtigung/Abnahme bleibt vorbehalten. 7.) Am Bauplatz selbst muss eine 10 m x 10m große ebene und verdichtete Lagerfläche für das Ablagern von Bauteilen vorhanden sein, wofür der BH Sorge trägt. 8.) Im Bereichs des Bauköpers sowie um die Bodenplatte bzw. die Kellerdecke herum muss in einer Breite von 3 m umlaufend verfüllter, verdichteter und ebener Boden mit einer Druckfestigkeit von 200 KN/m² für das Aufstellen notwendiger Arbeitsgeräte vorhanden sein. 9.) Dem Bauherr wird dringend der Abschluss folgender Bauversicherungen empfohlen: a.) Bauwesenversicherung, b.) Bauherrenhaftpflicht- und c.) Gebäude-Rohbauversicherung; 9.) Der Bauherr legt 14 Werktage vor Baubeginn eine detaillierte Wegbeschreibung zum Baugrundstück vor.

  1. Hinweis: Zeichnerisch und fotografisch dargestellte Details, wie z. B. Einrichtungsgegenstände, Betten, sonstige ( Küchen- ) Möbel, Fliesen, Doppel- und Schiebetüren, Rundbadewannen etc. sowie deren Positionierung dienen lediglich der Anschauung und sind nicht Bestandteil der Leistung. Mit (l) gekennzeichnete Bauteile werden bauseits eingebaut. Ansprüche auf bestimmte Marken und/oder Herkunft der Hausbauteile und Ausbaugewerke hat der Bauherr nur bei schriftlicher Zusicherung. Zur Ausführungen von Abweichungen von dieser Baubeschreibung ist Schwedenhaus.de nicht verpflichtet. Sofern durch örtliche bzw. hoheitliche Bestimmungen des Kreises oder des Landes eine andere Art der Ausführung verlangt wird, die Mehrkosten verursacht, gehen diese zu Lasten des/der Bauherren. Dieses gilt auch für unter Umständen gesetzliche und/oder technische Vorschriften, die nach Vertragsabschluss in Kraft treten oder dann erst bekannt werden. Ebenso sind behördliche und/oder gesetzlich vorgeschriebene Berechnungen und/oder Auflagen der Baugenehmigung, technische Nachweise, entsprechende Auflagen und Sonstiges vom  Bauherrn auf seine Kosten zu besorgen. Im Zweifelsfall gilt ausschließlich das hier schriftlich Vereinbarte vor den zeichnerisch und/oder auf sonstige Art und Weise in anderen Werbemitteln gemachten Angaben.
  2. Die für den Bauantrag genannten Zeichnungsmaße können aufgrund von statischen Erfordernissen von den Baumaßen abweichen. Sofern durch statische Erfordernisse die Ausführung in Abweichung von der Baubeschreibung geändert werden muß, hat der Bauherr diese zu dulden, auch wenn ihm hierdurch Kosten durch diese Abweichung/en entstehen. Diese Abweichungen stellen keinen Mangel dar. Für Ihre Einrichtungen sollten Sie daher nicht die in den Zeichnungen für den Bauantrag genannten Maße verwenden, sondern ausschließlich die Fertigmaße am Bau.
  3. Schwedenhaus behält sich das Recht auf die Weiterverwertung der  Zeichnungen sowie der bildlichen (fotografische) Darstellung des zu errichtenden Gebäudes vor.
  4. Schwedenhaus ist bemüht, Ihnen auch von dem Standard abweichende Wünsche zu erfüllen. Ein Rechtsanspruch lässt sich hieraus jedoch nicht ableiten.
  5. Schwedenhaus wird alle Gewerke durch Fremdfirmen ausführen lassen; der/die Bauherr/en erhalten rechtzeitig vor Baubeginn eine entspre- chende  Liste mit den ausführenden Firmen.

 

Ort, Datum, Unterschrift/en Bauherr/en


 

x———————————x        x————————————–x